Spitzenlastoptimierung

Die Stromkosten für energieintensive Betriebe gliedern sich in Arbeitskosten (= genutzte Energie laut Zählerstand) und Leistungskosten (= maximal erlaubte Leistungsspitze). Hinzu kommen die Stromsteuer (= Steuer auf die genutzte Energie) sowie Grundgebühren und sonstige Abgaben.

Diagramm01In diesem üblichen Tarifmodell erhöhen unkontrollierte Leistungsspitzen unnötig die Energie- und Leistungskosten. Die erhöhte Leistung muss das Energienetz jederzeit vorhalten. Diese unnötigen Netzbelastungen stehen einem stetigen Ausbau des Energienetzes und der Kraftwerke gegenüber.

Ein Energiemanagementsystem beim Verbraucher kann helfen, die Netzbelastungen auf ein Minimum zu senken. Selektive Messungen des Energiebedarfs sind starke Tools, um

  • Verbraucher zu ermitteln,
  • Lastspitzen oder Lasttäler zu erkennen sowie
  • Entstehungen von Lastgängen zu erkennen.

Diagramm02Ein Energiemanagementsystem ermöglicht durch die intelligente Steuerung des Energiebedarfs das Vermeiden von Lastspitzen und dadurch eine Reduzierung der Energiekosten – nicht nur für produzierende Betriebe.